Audi RS Q3: neue Farbe, XPEL und SONAX
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Was wurde am RS Q3 gemacht?

Der RS Q3 ist komplett in Chalk Grey von PWF foliert, auf Deutsch Kreide. Nico wollte bewusst eine helle Farbe, damit die schwarzen Details einen Kontrast bilden: Ringe, Blades und Schwellerschwert sind schwarz geblieben, ebenso die Spiegel und das Dach mit dem Panoramaglasdach. Der originale Heckspoiler ist nur teilweise foliert.

Worauf es bei einer Folierung ankommt, steht im Artikel Fahrzeugfolierung.

Im Video ab 2:59

Wie wurde das Auto vorbereitet?

Geliefert wurde das Auto in Schwarz, besprochen war vorher alles. Zuerst haben wir Türgriffe, Rückleuchten, die Embleme hinten und die Kennzeichen abgebaut. Danach kam eine gründliche Handwäsche mit Shampoo, Insektenentferner, Felgenreiniger und Schwamm, und zum Schluss ein Claypad, damit die Lackoberfläche porentief sauber ist.

Die Rückleuchten bauen wir immer aus. Je älter ein Auto ist, desto mehr Staub liegt dahinter, und die Folie ist beim Folieren der Stoßstange oft statisch und würde ihn herausziehen. Angeliefert wird meist vor dem Wochenende: waschen, alle Ritzen mit Druckluft ausblasen, übers Wochenende steht das Auto offen in der Halle, am Montag wird foliert. Mehr dazu im Artikel So bereiten wir ein Auto auf die Folie vor.

„Also alles, was im Lack spürbar ist, wenn man mit dem Fingernagel drüber geht, wird auch später, wenn wir die Folie aufkleben, zumindest ersichtlich bleiben.“

Tobias Ziegler

Im Video ab 3:35

Wo sitzt die XPEL-Folie?

Die schwarzen Hochglanzteile haben transparente Lackschutzfolie von XPEL bekommen: unten der Schwelleraufsatz, oben die Säulen. Das schützt gegen Steinschläge und Kratzer, und die Teile sehen nagelneu aus und bleiben so, solange die Folie darauf ist. Der RS Q3 hatte rund 40.000 km, und auf Schwarz Hochglanz sieht man nach ein paar Mal Anfassen Kratzer.

Auch die Griffmulden sind geschützt: Innen wurde zuerst in Farbe foliert und danach Lackschutzfolie aufgebracht, mit einer vorgeschnittenen Schablone aus dem Programm. Welche Stellen sich sonst lohnen, zeigt der Artikel XPEL Lackschutzfolie.

Im Video ab 6:57

Was bringt die zweite Kante?

Ist die Tür geschlossen, ist von der schwarzen Lackfarbe nichts zu sehen, auch nicht, wenn man in den Spalt leuchtet. Die Türkante ist herunter und hinein foliert.

Deshalb empfehlen wir für eine Folierung immer einen dunklen Lack. Öffnet man die Türen, sind Dichtungen und Verkleidungen ohnehin dunkel, und fürs Auge bleibt alles neutral. Je größer der Unterschied zwischen Lack und Folie, zum Beispiel bei einem gelben Auto, desto eher fällt es auf.

Im Video ab 8:52

Radlauf, Ladekante und Reparaturset

Nico bekommt neue, etwas breitere Felgen. Dann stehen die Räder weiter heraus, und die Steine fliegen genau hinter dem Rad hoch, eine typische Stelle an jedem Sportwagen. Dort ist XPEL drauf. Ebenfalls typisch ist die Ladekante an der hinteren Stoßstange, auch sie ist mit einer Schablone bis zur Kante foliert. Die Folie ist so transparent, dass man sie kaum sieht.

Jeder Kunde bekommt bei uns ein Reparaturset ins Auto gelegt. Ist doch einmal ein Steinschlag oder Kratzer in der Folie, kann man ihn damit vorübergehend selbst überkleben, bis das Bauteil bei uns repariert wird.

„Das ist unser Reparaturset, das wir jedem Kunden mit ins Fahrzeug legen.“

Tobias Ziegler

Im Video ab 10:38

Was wurde versiegelt?

Nachdem Farbfolie und Lackschutzfolie verklebt und alle Teile wieder angebaut waren, wurde die Folie noch einmal komplett entfettet und hat die Keramikversiegelung von SONAX für Vinyl und Lackschutzfolie bekommen. Sie macht die Reinigung einfacher und hält das Auto lange in diesem Zustand.

Versiegelt ist alles, was Folie ist, dazu die schwarzen Hochglanzteile wie Fensterrahmen und Zierleisten, Dach, Spiegel, Embleme und die Scheinwerfer vorn und hinten. Was die Versiegelung kann, erklärt der Artikel Keramikversiegelung.

Im Video ab 16:37

Was bedeuten die Zertifizierungen?

Chalk Grey gehört bei PWF zur Exclusive Line. Diese Folie dürfen nur zertifizierte Folierer kaufen und verkleben.

Die GEWA ist ein Verbund qualifizierter Folierer. Man bewirbt sich, wird aufgenommen und legt Prüfungen ab, um die Zertifizierung zu bekommen. Für Folierer bringt das ein Netzwerk mit direktem Kontakt zu den Herstellern, für Kunden zusätzliche Sicherheit. Für alles, was am RS Q3 gemacht wurde, ist die Folien-Factory zertifiziert: von SONAX, XPEL, der GEWA und PWF. Bei der GEWA muss der Betrieb außerdem regelmäßig ein neues Audit bestehen.

„Ich muss alle zwei bis drei Jahre beweisen, dass ich das, was ich euch verkaufen möchte, auch kann.“

Tobias Ziegler

Im Video ab 20:53

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